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Wahl des Zürcher Kantonsrats am 24. März 2019

Ich kandidiere für den Zürcher Kantonsrat um mitzuhelfen, dass in Zukunft das Gemeinsame Vorrang hat vor Einzelinteressen. Dafür möchte ich gesellschaftliche Veränderungen vorantreiben und verhindern, dass sich globale Initiativen zuungunsten namen- und machtloser Menschen entwickeln. Oder wie es WEF-Gründer Klaus Schwab anlässlich des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos sagte: «Wir müssen auch nach den Verlierern schauen.»


Die folgenden Belange sind mir besonders wichtig:

Neuer Wohnraum wurde in der Vergangenheit hauptsächlich bezüglich Machbarkeit und Finanzierbarkeit geplant. Das Bodenrecht wird zunehmend aufgeweicht, teilweise finden auch – wie auch bei den Wasserrechten – (Teil-) Privatisierungen statt. Gerade im Bezirk Meilen, mit vielen Kilometern Seeanstoss, würde diese Entwicklung dazu führen, dass die ohnehin sehr knappen öffentlich begehbaren Flächen am See weiter reduziert würden. Als ehemaliges Vorstandsmitglied des Hausverein Zürich und des schweizerischen Zentralvorstands, ist mir dieses Thema schon seit über 25 Jahren ein wichtiges Anliegen. Wie ich setzt sich der Verein für haushälterischen Umgang mit dem Boden, klimafreundliches Bauen, gesundes Wohnen und faire Miet- und Nachbarschaftsverhältnisse ein.


Meine langjährige Tätigkeit als Unternehmer hat mich gelehrt, dass Arbeitsmodelle immer ein Verfallsdatum haben. Wie bei den Joghurts im Kühlschrank: Man kann sie zwar noch essen, aber schmecken tun sie nicht mehr wirklich. Heute geht es darum, fortwährend unsere Art des Zusammenarbeitens zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie auch den aktuellen Anforderungen entspricht. Coworking Spaces, Homeoffice, OpenSpace: Diese und ähnliche Initiativen gilt es weiter voranzutreiben. Es geht dabei nicht nur darum, neue und innovative Modelle zu verwirklichen, sondern auch darum, diese in den Dienst von wirtschaftlichen Realtäten zu stellen. Dazu in diesem Blog später mehr.


Besonders liegen mir die Bedürfnisse der jungen und alten Menschen am Herzen, also derjenigen, die sich an den Rändern unserer Arbeitswelt bewegen. Hier müssen wir Wege finden, die gewährleisten, dass auch sie einer sinnstiftenden beruflichen Tätigkeit nachgehen und gleichzeitig auch ihren Beitrag zum Bruttosozialprodukt beisteuern können.

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© 2020 Claudio Rotter